Detektei ManagerSOS im SPIEGEL MAGAZIN: Industriespionage

Ein klassischer Fall: Ein Manager ist in Asien auf Dienstreise und geht mit seinen Geschäftspartnern dort ins Bordell. Kaum ist er wieder zu Hause, wird er mit peinlichen Fotos erpresst und soll Schweigegeld zahlen. Zur Polizei will er nicht, schließlich soll die Ehefrau nichts mitbekommen, und auch die Firma will die Sache gern so diskret wie möglich aus der Welt schaffen. So kommen Richter und seine Mitarbeiter ins Spiel, eine weltweit agierende Truppe aus ehemaligen Elite-Soldaten, Ex-Geheimdienstlern und Ex-Polizisten, die die Erpressung vor Ort „abstellen“.

Der Artikel „Alles nur keine Polizei“ zum Thema Industrie- und Wirtschaftsspioange, von und über die ManagerSOS Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei Frankfurt, erschien im Jahr 2012 im Spiegel Magazin. Sie können ihn hier gerne noch einmal nachlesen.

Über Industrie- und Wirtschaftsspionage in Europa

„Wissen ist Macht“ ist das derzeitige Motto, das sich Unternehmen auf die Fahne schreiben, wenn sie Industrie- und Wirtschaftsspionage betreiben. Denn umgekehrt ist es ganz einfach so: Wer nichts weiß, der hat schon verloren. Und kaum ein Unternehmen aus Wirtschaft, Handel und Industrie kann es sich leisten, etwas zu verlieren. Doch während große Konzerne sich durch ausgefeilte IT- Sicherheitsprogramme schützen, führt der Mittelstand in Sachen Spionageabwehr immer noch ein stiefmütterliches Dasein. Dabei sind doch gerade mittelständische Unternehmen für Wirtschaftsspionage so lohnenswerte Ziele.

Ob Global Player oder Mittelständler, die Vorgehensweise der Wirtschaftsspione unterliegt häufig einem Muster: Die Täter analysieren Schwachstellen und bereiten ihre Angriffe im Regelfall sorgfältig vor. So bleiben die Spione meist unerkannt, selbst wenn sie die betroffenen Unternehmen bereits längst wieder verlassen haben. Denn wer würde schon hinter einem Hausmeister oder einer Putzkraft einen waschechten Spion vermuten? Für Diese aber sind achtlos in die Mülltonne geworfene Informationen im Büro Gold wert und auch private und geschäftliche Notizen auf dem Schreibtisch können aus Sicht der Täter von Vorteil sein. Ein weit verbreiteter Fehler vieler Entscheider ist es, den Abwehrfokus ausschließlich auf IT-Sicherheit zu legen und das wohl größte Sicherheitsrisiko – den Mensch – völlig auszublenden. Hackerangriffe, Manipulationen und Attacken, Stalking und Psychoterror sind gern genutzte Waffen um Mitarbeiter und wichtige Geheimnisträger gefügig zu machen. Fake-Freunde oder plötzlich auftretende Kontakte sind dabei keine seltenen Erscheinungsformen. Auch das lustige Plaudern im leicht alkoholisiertem Zustand offenbart nicht selten Geschäfts- und Betriebgeheimnisse, die besser in der Schublade geblieben wären. In vielen Fällen stammen die Täter übrigens nicht einmal von Außerhalb. Oft findet man sie, getarnt als loyale Mitarbeiter, in den eigenen Reihen: Der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz.

Grundsätzlich wird unter Spionage ursprünglich das Beschaffen und Erlangen unbekannter Informationen oder geschützten Wissens verstanden. Häufig genannte Begriffsbezeichnungen sind auch Industrie- und Wirtschaftsspionage, Werks-und Betriebsspionage, Konkurrenz- und Insiderspionage, Auslandsspionage, Spionageangriffe und -attacken, Spionageabwehr, Agenten und Spione, Audio- und Videoüberwachung, Lauschangriff und Abhörsicherheit. Sie dienen den Tätern im Regelfall der Schaffung von Nährboden für weitere Straftaten wie Erpressung, Bedrohung, Datendiebstahl, Manipulation etc. bis hin zur Existenzvernichtung.

 

2018-02-23T16:41:40+00:00

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