WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT – Kriminelle Machenschaften von Heuschrecken-Investmentbrokern -Eingefädelte Intrige mit versuchter feindlicher Übernahme.
Firmenverkäufe über Investmentbanken und Unternehmensbörsen ziehen zahlreiche Heuschrecken an, deren Methoden, eine Firma zu erwerben, teilweise mit größter Vorsicht zu genießen sind. Wie schnell man in einen Strudel von Korruption, Betrug und illegalen Machenschaften geraten kann, musste ein Besitzer eines mittelständischen Unternehmens aus Süddeutschland machen. Der Unternehmer führte über 40 Jahre ein erfolgreiches Unternehmen in der Metallbranche, dachte über den Ruhestand nach und bot sein Familienunternehmen zum Verkauf an. Der erfolgreiche Mittelständler verzeichnete gute Geschäft, Umsätze und Folgeaufträge, alles im grünen Bereich. 300 Mitarbeiter Stammpersonal verteilt auf zwei Firmensitze in Deutschland, Rumänien und einem Büro in Malaysia für das Asiengeschäft. Zahlreiche Kaufinteressenten meldeten sich, darunter Investmentbroker, die ein sehr gutes Angebote machten und einen zügigen Verkauf innerhalb eines viertel Jahres versprachen. Soweit so gut, der Verkaufspreis in Millionenhöhe stand, die Broker gaben vor noch Details überprüfen zu müssen, klang alles glaubwürdig und sicher. Dass der Zeitraum von drei Monaten zum Alptraum des Verkäufers werden sollte, ahnte der Mittelständler zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Alles fing an mit Gerüchten einer drohenden Zahlungsunfähigkeit, die sich sehr schnell in den Reihen der Belegschaft herumgesprochen hatte. Die Gerüchteküche brodelte, dubiose E-Mails, Faxe, Notizen tauchten aus dem Nichts auf, welche offensichtlich diese Behauptungen unterstützen sollten. Internationale Kunden und Zulieferer wurden über die angeblichen Schwierigkeiten in Kenntnis gesetzt, verbunden mit Warnungen und Aufforderung, die Geschäftsbeziehung zum Unternehmen des Verkäufers zu überdenken. Angesichts dieser unsicheren Kommunikationslage sprangen tatsächlich langjährige Kunden ohne Rücksprache ab, Geschäfte wurden storniert oder mit vorgeschobenen Begründungen zeitlich unbegrenzt herausgeschoben. Je mehr negative Meldungen im Umlauf waren, desto schlimmer wurde die Stimmung im Unternehmen. Selbst Klarstellungen der Geschäftsleitung mit ausführlichen Pressemeldungen waren gegenstandslos, die Gerüchte hielten sich hartnäckig und die Wahrheit interessiert offensichtlich niemand. Der Reputationsschaden war enorm und sollte noch weiter bis in die Familie des Unternehmers eindringen.
Unterstellungen gegen die Familie des Unternehmers am Wohnort und Firmensitz in Deutschland, aber auch Rumänien, Malaysia brachten die Geschäftsleitung in Verbindung mit Steuerhinterziehung, Geldwäsche, illegalen Geschäften im Darknet, Drogenhandel und Sex-Affären, was letztendlich die Behörden auf den Plan rief. Folge waren eine Hausdurchsuchung, Razzien, was natürlich am Wohnort der Betroffenen nicht unbemerkt blieb und weiteres Öl ins Feuer goß. Kurzum, diese Gerüchte und Unterstellungen hatten den Geschäftsbetrieb des Unternehmens innerhalb weniger Wochen nahezu lahmgelegt, der Wertverfall war enorm. Merkwürdiger Zufall, die Investmentbroker meldeten sich, natürlich bestens informiert über die Vorgänge und teilten mit, dass unter den gegebenen Umständen das Angebot zum Verkauf nicht aufrechterhalten werden kann, man aber bereit wäre, die Firma zu einem Dumpingpreis kurz und schmerzlos zu erwerben.
Im Auftrag des Unternehmers nahmen Rechtsanwälte, Krisenmanager und Ermittler der ManagerSOS sich des Falles an und waren zunächst um Schadenbegrenzung bemüht. Im Zuge der Aufarbeitung und bei genauerer Überprüfung der angeblichen Kaufinteressenten tauchten Parallelen zu anderen Firmenaufkäufen auf, deren Historie der Abläufe nahezu identisch waren. Als Ursprung der Fake News-Verteiler wurde ein Marketing Büro in Kuala Lumpur ermittelt. Von dort aus wurde der Rufmord systematisch verteilt, um einen Wertverfall und somit eine feindliche Übernahme des Unternehmens zu Dumpingpreisen möglich zu machen. Auftraggeber, eine Investmentfirma in Panama, deren Geschäftsbeziehung zu den kaufinteressierten Investmentbrokern nachgewiesen werden konnte. Ein Broker wurde mithilfe der ManagerSOS Detektive gefasst, der Behörden übergeben. Dieser schweigt aber beharrlich zu den Vorwürfen und Hintermännern. Die Marketingfirma in Malaysia war sich keiner Schuld bewusst, die angeblich kaufinteressierten Broker residierten in Dubai, die Investmentfirma in der City of London, die Akteure verstecken sich hinter einem Firmengeflecht, das bei zahlreichen Briefkastenunternehmen in Panama und den Cayman Islands endet. Das Ganze war eine eingefädelte Intrige, um die Firma möglichst billig feindlich zu übernehmen. Strafanzeigen sind erfolgt, Behörden ermitteln, Ermittler der ManagerSOS sind international unterwegs, um die Hintermänner dieser Intrige dingfest zu machen. Geschätzter bezifferter Schaden ca. 8 Mio. Euro.


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