Sie treten auf, mit großen Namen. Kreierte Namensgleichheiten von Firmen und Beratern echter Investmentgesellschaften sind kein Zufall. In Malaysia, Singapur, Japan, Südkorea, Philippinen, Taiwan, Hongkong präsent werden Firmensitze, die sehr oft nur als Briefkasten wirklich existieren, auf Hochglanz Webseiten angeboten. Nachdem zuvor fast ausschließlich in Englisch kommuniziert wurde, scheint man im Jahr 2021/22, nachdem einige Betrugsmaschen aufgeflogen sind, die Taktik der Kundegewinnung umgestellt zu haben. Mittlerweile wird auch deutsche Kommunikation von den Beratern angeboten. Die meist britischen und amerikanischen Betrüger erstellen bei diversen Banken mittels Bestechung Kurzzeit Fake Konten mit gefälschten Identitäten, deren Zweck es ist Gelder einzusammeln und sie sofort auf andere Konten zu verteilen. Frag ein Anleger nach, verschwinden diese Konten noch vor der Klärung spurlos im Datenbestand einer Bank. Aktien, Immobilien, Kryptowährungen, Edelmetalle, Start-ups, es gibt kaum einen Bereich der nicht unter hohen Renditeversprechen als lukratives Geschäftsmodell angepriesen wird.

Die Verkäufer sind psychologisch geschult und verstehen ihr Handwerk, Kunden systematisch zu überreden und um den Finger zu wickeln. Eine aus Sicht der Gauner gelungen Mischung zwischen vorgespiegelten Vertrauen, Sympathie und emotionaler Erpressung bis zur endgültigen Zusage und Überweisung. Online erhalten die Kunden wertlose Zertifikate und Abschriften angeblicher Vertragsrechtsanwälte, die entweder von ihren beruflichen Nebeneinkünften und deren benutze Namen nichts wissen oder in korrupter Art und Weise mittels Fake-Unterschriften selber daran verdienen. Die Gauner besitzen mitunter engmaschige Netzwerke zu Behörden und Bankenmitarbeitern, die gegen eine kleine Entlohnung die Machenschaften decken und Informationen gezielt bei Nachfragen verschwinden lassen. Scheinfirmen wechseln die Namen und immer wieder tauchen neue Namensnennungen auf, genauso wie Mitarbeiter Identitäten.

Selbst wenn ein Teil der Gruppen enttarnt im Gefängnis landen, reichen Netzwerke so weit, dass die Täter mit neuen Mitarbeitern ihre Geschäfte weiter betreiben. Mehrere hunderte Millionen Euro wechseln so ihre Besitzer und verschwinden auf Konten weltweit sprichwörtlich im Nirwana.
Sollten Sie in Asien / Südostasien seriös investieren wollen, lassen Sie die Firma vorher Vorort überprüfen. Verlassen Sie sich nicht auf schwarz oder weiß gelistete Informationen hinsichtlich der Existenz der Firma. Wer tausende von Euros an Unbekannte überweist, sollte auch Euros für die Vorinformation mit einkalkulieren. Vorort Überprüfungen sind im Verhältnis zu dem Risiko alles zu verlieren Kosten, die in keinem verhältnis zum Totalverlust stehen. Es tauchen täglich neue Firmen auf, die auf sogenannten Blacklisten noch überhaupt nicht erfasst wurden. Ableger dieser Betrugsmasche  befinden sich auch in Sri Lanka, Vietnam, Kambodscha, Indien, Bangladesch, da die Betrüger ihren Radius erweitert haben. Eigene Nachforschungen? Davon kann nur dringend abgeraten werden, zumal es sich hier um Schwerstkriminelle der organisierten Kriminalität handelt, denen ein Menschenleben nicht sonderlich viel bedeutet. Es gibt Länder in Asien, deren Preisspanne eines Profikillers zwischen einem Kasten Bier und einem Wochenendeinkauf variieren.

Alle an uns herangetragenen Informationen oder Anfragen zu Überprüfungen werden absolut vertraulich behandelt. Info: www.detektiv-international.de mit Partner www.themr.black