Auch noch nicht gehabt, ein wunderschönes Lied, dass einen Fall der ManagerSOS Detektive genau wiederspiegelt. ( Link unten). Was ist passiert? Fast täglich verschwinden Menschen spurlos. Sie erscheinen nicht mehr am Arbeitsplatz, die Familie hatte keine Ahnung, Freunde und Angehörige bleiben ratlos zurück. Nicht immer stecken Kriminalität oder sonstige düstere Geheimnisse dahinter, nein, manchmal ziehen Menschen einfach die Reißleine aus ihrem bisherigen Leben und tauchen unter. Mag sein, kluge Menschen würden jetzt sagen: Weglaufen ist keine Lösung, aber ist das wirklich so? Ganz ehrlich, gab es nie Momente im Leben, an denen sie einfach dagesessen sind und heimlich gedacht haben: Am liebsten würde ich meine Koffer packen und einfach verschwinden? Als erfahrene Krisenmanager, durch zahlreiche Gespräche und Hilfestellungen weiß man genau, dass gerade in Krisen und Kriegszeiten solche Phänomen öfter vorkommen als gedacht. Manche bleiben Jahre verschwunden, andere tauchen nach kurzer Zeit wieder auf und doch verbergen sich hinter diesen Geschichten teilweise dramatische Lebenskrisen, die den Burnout Stecker gezogen haben. Was fühlen oder denken Menschen, die sich zu dem Entschluss durchgerungen haben alles hinter sich zulassen? Wie sieht es in ihnen aus?
Diese Frage ließ einen Unternehmer, dessen Sohn von heute auf morgen abgetaucht war, keine Ruhe. Nach der Vermisstenmeldung bei den Behörden verlief die Suche im Sande und der Millionär samt Ehefrau blieb mit vielen Fragen zurück. Der Anruf bei den ManagerSOS Detektive kam morgen um 4.00 Uhr. „Finden sie meinen Sohn, egal wo er sich aufhält und egal was es kostet. Ich will nur wissen, ob es ihm gut geht.“ Auftrag angenommen, machte sich ein Team von Privatdetektive international nach Spurenlage auf den Weg den Gesuchten ausfindig zu machen. Eine Suche sprichwörtlich nach der Nadel im Heuhaufen. Anhand mehrerer Unterlagen konnte eine gewisse Affinität zu Südostasien ermittelt werden. Die Ermittlungen starteten in Zürich, gingen nach Dubai und Katar, weiteten sich aus über Thailand, Vietnam, Kambodscha, mit zwischenzeitlichen Hinweisen auf China, Südkorea und Malaysia und endeten schließlich in den Philippinen. Hier wurde der Sohn unter einem andern Namen gefunden, der durch die Hochzeit mit einer Filipina angenommen wurde. Mittlerweile waren 9 Monate vergangen, das frischvermählte Ehepaar hatte sich ein Haus auf dem Land gekauft und erwarteten ein Kind. Gespräche mit dem Gefunden ergaben, dass er mit dem gutbürgerlichen Leben in der Society des Vaters gebrochen hatte und diese, wie er anmerkte Scheinwelt nicht mehr als sein Lebensziel für sich entdecken konnte. Er habe einfach den Stecker gezogen, alles stehen und liegen gelassen und sich in ein unbekanntes Leben aufgemacht. Diesen Schritt bereut er bis heute nicht, es tut ihm aber leid, die Eltern mit der Ungewissheit zurückgelassen zu haben. Der Kontakt zum Vater wurde hergestellt, beide haben sich ausgesprochen und blicken hoffentlich in eine kommunikative Zukunft, zumal die Eltern auch Großeltern werden.
Ein uns bekannter Sänger und Songwriter namens Niemandnomore hat dieses Ereignis in einer Ballade treffend zusammengefasst, auch mal Vermisstenfälle aus der Sicht des Verschwunden darzustellen. Daraus geworden, ist ein wunderschöner Song zum Träumen, der, wie wir finden, tief in die Seele geht. ( Die Erlaubnis des Interpreten liegt vor) Das Lied finden sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=XNW6nunV4Bk


Leave A Comment