Sie haben den Koffer gepackt, wollen nach Südostasien und freuen sich auf ihre Reise. Am deutsche oder europäischen Flughafen, Sicherheitscheck, Passkontrolle, Gate und los gehts. Der Traum von Sonne, Strand und Meer nebst fremden Kulturen, man schwelgt in Träumen und ist frohen Mutes. Schönen Urlaub, oder schöne Reise und passen sie auf sich auf.
Damit es am Zielort besonders in ärmeren Regionen wie beispielsweise Thailand, Philippinen, Malaysia, Indonesien, Sri Lanka, Bangladesch, Vietnam, Kambodscha, Indien etc. nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, hier ein Hinweis auf eine Masche, die schon oft unbescholtene Menschen in Schwierigkeiten gebracht haben.
Die Rede ist von Indoor-Blackmail, meist durchgeführt von korrupten Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde, Sicherheitskontrolleure und Mitarbeiter an den Koffern der Belade.- und Entladestationen. Hierbei werden von kriminellen Mitarbeitern heimlich, bei Lade- oder Kontrollvorgängen Dinge in oder an den Koffern befestigt, die bei einem Scan gefunden und als mitgeführte Schmuggelware oder illegale Waren identifiziert werden. Natürlich werden die angeblich illegal mitgeführten Waren gefunden. Der Kofferbesitzer wird in ein Office geführt, wo ihm mitgeteilt wird, dass er sich strafbar gemacht hat, möglicherweise im Gefängnis landet oder kein Visum bekäme. Gegen ein kleines Entgelt könnte man aber diese Schwierigkeiten problemlos beseitigen. Die Mitarbeiter erpressen Geldbeträge, viele zahlen aus Angst und stehen somit im Focus der Behörden, ohne jemals wirklich etwas gemacht zu haben. Dieser Eintrag wird registriert und so kann es passieren, dass bei Ausreise oder Visaverlängerung es zu erneuten immer wiederkehrenden erpressten Zwangszahlungen kommt. Kurzum, sie sind erpressbar egal ob sie ein-oder ausreisen.
Achten Sie bei Kofferbewegungen und Kontrollen darauf, dass sie ihr Gepäckstück immer in der Nähe haben und von niemanden anders berührt wird. Beim Scan selbst den Koffer drauflegen, achten, wer ihn berührt und auch selbst wieder entnehmen. Sollte es zu einer Anschuldigung kommen, auf die Kameraüberwachung verweisen, den Vorgesetzten herzitieren und neutrale Personen wie Polizei oder andere Mitreisende als Zeugen herbeirufen. Keine Aussage machen, wenn doch nur mit Anwalt. Die Botschaft sollte informiert werden, zumal derartige Vorfälle keine Seltenheit sind. Normalerweise sind die Mitarbeiter top seriös, jedoch gibt es zuweilen wie in jeder Branche leider schwarze Schafe.
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