Zugegeben ein schwieriges Thema, ist doch Epstein noch in aller Munde. Man schaut über den großen Teich, reibt sich verwundert die Augen was alles ans Tageslicht kommt und geht zum Alltag über. Weit weg! Ist das eine Erfindung oder existiert diese Parallelwelt auch in unseren Breitengraden? Nun, man erinnere sich an den Sachsensumpf, eine Offenbarung von Untaten elitärer Personenkreise direkt vor der eigenen Haustür. Auch hier entstanden spektakuläre Schlagzeilen und Gerüchte die aber bald wieder in Vergessenheit gerieten. Spricht man dieses Thema heute an, drehen sich die Menschen weg, denn schließlich will man mit unangenehmen Fragen nicht offen konfrontiert werden. Ist ja schon lange her. Gibt es das wirklich nicht mehr oder ist diese Branche nur etwas verschwiegener geworden? Jedenfalls haben diverse Erotik-Veranstalter sich während des queeren LGBTQIA+, Abbreviation for Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersex, und Asexual Hypes vermutlich einen seriösen Anstrich verpasst, denn schließlich darf jeder Volljährige seine Sexualität so ausleben wie er möchte. Wären da nicht so kleine Feinheiten, die ein fragwürdiges Licht zweifelhafte Events werfen. Nicht alles, was seriös angestrichen wird, ist auch seriös.
Wir schreiben das Jahr 2024 irgendwo in Europa. Fallbeschreibung aus dem Jahr 2023. Vor einem Rechtsanwalt sitzt ein Mandant, der nach einem Sex-Event mit diversen heimlich aufgenommenen Videos und Fotos erpresst wird. Die Erpresser fordern einen siebenstelligen Betrag plus einige informative Zusatzleistungen von dem Millionär und haben durch massiven Psychoterror und Angstmacherei den Forderungen eindrucksvoll Nachdruck verliehen. Bedroht, erpresst und in die Enge getrieben sitzt der Millionär in der Kanzlei und bittet um diskrete Hilfe. Was war passiert?
Das Opfer der Erpressung hat auf Einladung eines “Freundes” an einem Event teilgenommen, welches auf einem abgelegenen Schloss stattfand. Die Veranstalter, elitäre Oberschicht, gaben sich privat, eine Limousine nach der anderen passierte den Haupteingang und laut Darstellung des Klienten stiegen etwa 100 bis 120 mit Masken verhüllt und gutgekleidete Menschen aus und betraten das Anwesen. Im Inneren Sekt, Champagner, gutes Essen und ein freundlicher Gastgeber, der mit seiner sehr aufreizend bekleideten Begleitung zum kollektiven Kleiderwechsel aufrief. Lack und Leder bestimmten von nun an die Kleiderordnung. Der Mandant mitten drin, denn mit gehangen ist mit gefangen. Im Zuge der Annäherung unterschiedlicher Personen wurde auch das ein oder andere Pülverchen herumgereicht, reichlich Alkohol konsumiert und gemeinsamer Smalltalk betrieben. Das Publikum bestand aus elitären Kreisen der Wirtschaft, Politik, Akademiker, Vorstände, Aufsichtsräte, CEOs, Millionäre und vermutlich waren auch Staatsbedienstete dabei. Die Namensnennung wurde nur mit Alibinamen vollzogen. Je später der Abend, desto größer der Rausch, fand sich der Mandant des Rechtsanwaltes nach diversen Ausfallerscheinungen in einem klassischen SM – Raum wieder, umrahmt von diversen Damen und Herren deren Zustand ähnlich abwesend war. Laut seiner Beschreibung soll es sich um einen Raum mit Satanssymbolen, diversen Fesselliegen, Käfigen und zahlreichen folterähnlichen Utensilien gehandelt haben. Diese Aussage ließ sich anhand zugestellter Erpresser-Fotos eindeutig belegen. Die Bilder zeigten das Erpressungsopfer in bizarren Posen, mit Drogen und Bargeld und älteren und jungen Damen sowie Männer unterschiedlichen Alters bei höchst fragwürdigen sexuell satanistischen Experimenten. Was dazwischen passierte war, ist ein schwarzes Loch, erinnern daran, kann sich der Betroffene nur noch schemenhaft. Filmriss in ganzer Linie. Auch wie lange diese Vorgänge dauerten, ist unbekannt. Aufgewacht ist der Mandant laut Beschreibung erst zwei Tage später an einem Sonntagmorgen vor der eigenen Haustür. Bizarr, auf dem Hinterteil des Klienten findet sich eine Brandverletzung in Form eines Pentagramms wieder. Im Briefkasten ein Umschlag mit Bildern, die durchaus strafrechtlichen Charakter haben, so die Einschätzung des Rechtsanwaltes. Die Veranstalter sprechen von einem normalen Event, geben sich ahnungslos, verweigern jegliche Aussage und so bleiben viele Fragen offen. Den Vorschlag die Behörden einzuschalten wurde vom Opfer ausgeschlagen. Nun sind die Ermittler der ManagerSOS International dran Licht ins Dunkel zu bringen. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei nicht um einmalige Vorgänge handelt. Opfer wehrlos machen und in strafbare Handlungen zu treiben, um sie später erpressen gibt es nicht erst seit Epstein und dem Sachsensumpf. Für Geld bekommt man in dieser Branche alles auch abartige menschenverachtende Sonderwünsche und mit Sicherheit handelt es sich nur um die Spitze düsterer Abgründe. Das Kapitel ist noch lange nicht zu Ende.


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