Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Krypto, Aktien, Anlage- und Investmentbetrüger ergaunern Millionenbeträge und tauchen im Ausland ab. Die Ermittlungen sind zeitintensiv, jeder noch so kleinen Spur, egal wo auf der Welt wird nachgegangen. Erfolgsaussichten kann man nicht vorausplanen, zumal auch ein bisschen Glück und Erfahrung im Umgang mit der organisierten Kriminalität gehört. Hilfreich dabei ist es ein gutes Netzwerk zu internationalen Behörden zuhaben, Sprachkenntnisse zu besitzen, flexibel spontan reagieren zu können und sich im Dickicht der Möglichkeiten der Informationsbeschaffung auszukennen. Nicht alles, was aussichtslos erscheint, ist auch immer so. Die Wiederbeschaffung des verlorenen Geldes kann keiner garantieren, zumal erst abgeklärt werden muss, wo die Person ist und was davon noch übrig ist oder ob es verschoben wurde. Und doch zahlt sich hin und wieder die Hartnäckigkeit erfahrener internationaler Ermittler aus. Wer es sich leisten kann, dem geht es in erster Linie darum den Täter dingfest zu machen, unabhängig von der Tatsache, ob das Geld noch vorhanden ist oder nicht. Hierbei geht es in erster Linie um Wut und gewecktem Jagdinstinkt, um die Täter nicht kampflos entkommen zu lassen. Die Ermittlungen sind kostenintensiv aber manchmal kann es sich auch lohnen.
Jüngster Fall: Ermittler der ManagerSOS www.detektiv.international.de mit Partner www.themr.black ist es gelungen einen Anlagebetrüger auf der Flucht dingfest zu machen. Die Suche gestaltete sich zunächst schwierig. Der Betrüger hatte zuvor im europäischen Raum zahlreiche Kunden um ihr Vermögen gebracht. Versprochen wurden Anlagemodelle mit erfolgversprechenden Renditen in Südostasien, deren Existenz sich als Nullnummer erwies. Ohne seriöse Prüfungen wurden Gelder und Vermögenswerte im sechs- und siebenstelligen Bereichen investiert, mit denen sich der Täter zunächst spurlos ins Ausland abgesetzt hatte. Die Suchaktion reichte von Südamerika, Dubai über China und Thailand bis nach Südkorea, wo der Betrüger in einem Hotel festgenommen und den Behörden übergeben werden konnte. Sichergestellter Fund: 2,4 Mio. Euro Bargeld, Aktienpakete in Form von Zertifikaten sowie Luxusuhren, zwei PKW der gehobenen Klasse, eine bar bezahlte Luxusimmobilie, diverse Codierungen für Kryptowährungen. Glück im Unglück für die Betrugsopfer, sie können jetzt wenigstens auf eine Teilrückzahlung des verlorenen Geldes und der Vermögenswerte hoffen.

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