Wer als europäische Firma globale Kontakte zu russischen Geschäftspartnern unterhält, hat es in Kriegszeiten schwer. Die Unsicherheit, ob der Geschäftskontakt morgen noch vorhanden ist, wiegt schwer, zumal die gestern noch funktionieren Geschäftsbeziehungen plötzlich abgebrochen werden und die Ansprechpartner plötzlich wie vom Erdboden verschwunden sind. Allein in den letzten zwei Tage wurden der ManagerSOS vier Fälle mit der Bitte um Hilfe gemeldet, nachzuprüfen, ob der Geschäftskontakt sich möglicherweise ins Ausland abgesetzt hat. Nicht selten verschwinden dabei auch bereits investierte Firmengelder nebst Inventar und man steht vor verschlossenen Türen. Ganze Büros sind über Nacht ausgeräumt worden, Telefonleitungen gekappt und das rege Geschäftstreiben von einst verschwindet im Nirwana der beschlossenen Sanktionen. Umfeld Recherchen im Privatbereich der Vermissten ergeben ausgeräumte Villen und Häuser, leergefegte Konten, manchmal länger vorgeplant, aber auch spontan.
Parallel dazu tauchen in den Malediven, Südamerika, Karibik aber auch in Südostasien und dem Mittleren Osten immer mehr russische Staatsbürger, auf die nicht nur zum Urlaub machen, dort sind. Neben geflüchteten Oligarchen findet man auch zahlreiche russische Geschäftsleute, die Europa spontan den Rücken gekehrt haben. Viele von den Angetroffenen sind mit Bargeld ausgestattet auf der Suche nach Immobilien und Grundstücken. ManagerSOS bekannte Makler in Südostasien und Südamerika beispielsweise vermelden zunehmend Barankäufe von Immobilien. Millionenbeträge wechseln den Besitzer und Ankäufe werden im Fließband Modus abgewickelt. Ob es sich dabei um legale oder illegale Gelder handelt, spielt dabei kaum eine Rolle. Die Makler wittern gute Geschäfte und woher die Gelder stammen ist nicht wichtig, Hauptsache sie sind da.
Zu unterstellen, bei den spontan Ausgewanderten handelt es sich nur um Kriminelle, ist schlichtweg einfach falsch. Seriöse russische Geschäftsleute verlassen aus Angst von „Russenhass“ in Sorge um die Familie Europa, sammeln die erwirtschafteten und ersparten Gelder zusammen, um den Folgen des Ukraine-Russland Konfliktes zu entfliehen. Die Angst vor Beschlagnahmung rechtmäßig erworbenen Eigentums ist allgegenwärtig.
Unter den Vermissten bzw. Geflohenen mischen sich aber auch Betrüger und Gauner oder Personenkreise der kriminellen Machenschaft zuzuordnen sind, welche die Gunst der Stunde nutzen, illegale Finanzmittel einzupacken, um im Ausland unterzutauchen.
Dass Wirtschaftskriminelle ins Ausland verschwinden, war auch schon vor dem Krieg ein weitverbreitetes Phänomen und beschäftigt die Ermittler schon seit Jahren. Der Krieg ist schlimm, nicht zu rechtfertigen und jeder Tote, egal auf welcher Seite, wann und wo auf dieser Welt ist einer zuviel. Dass aber plötzlich unbescholtene russische Staatsbürger verschwinden müssen, die im Zuge pauschalisierter Hasstriaden zunehmend rassistischen und ausgrenzenden Angriffen ausgesetzt sind, ist unmenschlich und stellt auch die ManagerSOS vor völlig neue Aufgaben. Wir sind nur zu Gast auf dieser Welt! Pauschalisierter Hass hilft auch den geschundenen armen Menschen in der Ukraine nicht weiter. Krieg ist immer die Folge politischen Versagens.

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