Wie schnell eine Liebe über das Internet mit einer thailändischen Frau im Chaos enden kann, erlebte ein Unternehmer aus der Schweiz. Der stark sehbehinderte Industrielle wollte seine Einsamkeit überwinden und suchte sich über eine Dating-Plattform eine zukünftige Ehefrau aus Thailand. Beide lernten sich kennen und beschlossen zu heiraten und die Zukunft in Koh Samui zu verbringen. Der vermögende Unternehmer verkaufte seine Firma in der Schweiz, erwarb eine Villa an Thailands Küste und zog mit seiner großen Liebe dort ein. Aufgrund der starken Sehbehinderung wurde auf Vorschlag der Ehefrau ein Fahrer eingestellt, der dem Auswanderer hilfreich zur Hand gehen sollte. Wie in Thailand oft üblich zog der Bedienstete in eine Personalunterkunft auf dem Anwesen des Unternehmers und versah dort seine Dienste. Dass diese Personalentscheidung ein abgekartetes böses Spiel der Ehefrau ist, war zu diesem Zeitpunkt für den Aussteiger nicht ersichtlich.
Der Fahrer, angeblich ein Cousin aus der nahen Verwandtschaft der Ehefrau, versah zuverlässig seinen Dienst, alles schien zunächst normal zu sein. Kleinere Lügen und Diebstahlangelegenheiten fielen dabei nicht besonders ins Gewicht und so zog sich das Angestelltenverhältnis über einen Zeitraum von 3 Jahren hin. Die Sehbehinderung des Unternehmers verschlechterte sich und führte zur Erblindung, der Auswanderer war also völlig von Ehefrau und dem angestellten Fahrer abhängig.
Einige unschöne Begegnungen und Vorfälle mit der Polizei hinsichtlich Anschuldigungen gegen den angestellten Fahrer veranlassten den Unternehmer, die Detektive der ManagerSOS einzuschalten, zumal der Rentner Schwierigkeiten mit den thailändischen Behörden vermeiden wollte.
Die Ermittler der ManagerSOS staunten nicht schlecht als sich herausstellte, dass der eingestellte Fahrer nicht der Cousine der Ehefrau war, sondern dass es sich vielmehr um den Ehemann der doppelt verheirateten Frau handelte. Die Ehefrau und ihr thailändischer Ehemann hatten eine Plan ausgeheckt, in dem sich die Frau mit einem Auswanderer und gefälschten Papieren verheiraten sollte, um sich dessen Vermögen langfristig anzueignen. Eine Sehbehinderung des Schweizer kam den Kriminellen bei ihren Machenschaften nur entgegen. Geldgier führte letztlich dazu, dass der Plan Gott sei Dank aufflog, denn Ermittlungen ergaben, dass beide den Unternehmer töten wollten, um mit dessen Vermögen den Rest des Lebens zu verbringen. Der Lebensabend des thailändischen Gauner-Duos findet jetzt im thailändischen Gefängnis statt, der Schweizer Unternehmer hat sein Haus verkauft und ist in die Alpenrepublik zurückgezogen.

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