Seit die ukrainischen Widerstandskämpfer zur internationalen Hilfe aufgerufen haben, zieht es immer mehr junge Menschen an die ukrainische Grenze, um im Krieg gegen die russische Invasion zu kämpfen. Darunter auch zahlreiche Rechtsextremisten, die sich in geheimen Telegram Gruppen abgesprochen und zusammen geschlossen haben. Größtenteils ohne jegliche Kriegs- und Waffenerfahrung, mit einem gewissen Hang zur Gewaltbereitschaft stellt sich jedoch die Frage, ob diese jungen Menschen tatsächlich wissen, worauf sie sich einlassen. Kampf für die Freiheit oder mehr Kriegstourismus mit Adrenalin Effekt?

Kaum einer dieser jungen Menschen ist sich bewusst darüber, dass es sich bei dem Gegenüber in den Kriegsgebieten um ausgebildete Profis in Form von Soldaten der russischen Armee, Söldnern der berüchtigten Wagner Gruppe und Tschetschenien Söldner Einheiten handelt, die wahre Tötungsmaschine sind. Ohne jegliche Erfahrungen diesen Gruppen gegenüber zustehen kommt einem Selbstmord gleich.
Im aktuellen Fall der Managersos wurden die Ermittler von einem Unternehmer Ehepaar zu Hilfe gerufen, nachdem der 21-jährige Sohn seit Samstag spurlos verschwunden ist. Recherchen bis zum heutigen Morgen ergaben, dass der junge Mann seit 2 Jahren einer rechten Gruppierung angehört, die schon mehrfach im Zuge der Coronapandemie durch Gewaltexzesse polizeilich ins Visier geraten ist.

Die Ermittlungen ergaben, dass der zukünftige Söldner mit anderen Telegram Benutzern an die ukrainische Grenze gefahren ist, um dort in den Krieg zu ziehen. Den Kontakt zur Familie hat er abgebrochen und ist über die polnische Grenze Grenzübergang Medyka in die Ukraine eingereist. Ob er wieder zurückkommt, hängt von den Gegnern ab, mit denen er es zu tun hat. Tödliche Abenteuerlust trifft auf echte Profikiller. Bleibt zu hoffen, dass dem jungen Mann nichts passiert.

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